SCAI-Sommerschule verbindet Mathe, Python und KI

Presseinformation SCAI /

Sieben Schülerinnen und sieben Schüler haben die 17. Sommerschule von Fraunhofer SCAI erfolgreich abgeschlossen. Zwei Wochen lang beschäftigten sie sich am Institut mit Mathematik, Informatik und deren Anwendung in der Forschung. Geleitet wurde die Sommerschule vom Mathematiker Tim Karl.

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Tim Karl (rechts) leitete die SCAI-Sommerschule.
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Bearbeitung von Aufgaben aus der angewandten Mathematik.
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Gruppenfoto

Zu Beginn lernten die Jugendlichen die Programmiersprache Python kennen. Anschließend befassten sie sich mit der numerischen Lösung mathematischer Probleme. Auf dem Programm standen unter anderem partielle Differentialgleichungen, große Gleichungssysteme sowie das Gaußsche Eliminationsverfahren und Mehrgitterverfahren.

Weitere Themen waren die Funktionsweise des MP3-Formats zur Audiokompression, zelluläre Automaten, das »Game of Life« sowie Verkehrssimulationen. Beim Traveling-Salesman-Problem entwickelten die Schüler Algorithmen, die möglichst kurze Wege berechnen. In der Kryptografie beschäftigten sie sich mit dem Caesar-Code, dem Rechnen mit Restklassen und dem RSA-Verfahren zur asymmetrischen Verschlüsselung. Auch die mathematischen Grundlagen der Künstlichen Intelligenz wurden behandelt.

Einblicke in die Forschungsarbeiten des Instituts gaben Lydia Franck aus dem Geschäftsfeld Optimierung sowie Bram Metsch aus dem Geschäftsfeld Schnelle Löser. Horst Schwichtenberg und Christopher Neugebauer aus der Abteilung IT-Services führten die Gruppe durch das Hochleistungsrechenzentrum des Instituts und beantworteten Fragen zum HPC Computing.

Zum Abschluss erhielten die 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Bescheinigung über ihre erfolgreiche Teilnahme.