Angebot für Studierende mit Behinderung

Wissenschaftlich-praktische Qualifikation am Fraunhofer-Institutszentrum#

Liebe Studentin, lieber Student,

 

das Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven in Sankt Augustin bietet auf den Gebieten der Informationstechnik und der Mathematik vielseitige Möglichkeiten der wissenschaftlich-praktischen Qualifikation für Studierende. Dies geschieht entweder in der Form eines Praktikums (freiwilliges Praktikum, Pflichtpraktikum, Praxissemester, Praxisprojekt etc.) oder in einem Beschäftigungsverhältnis als studentische Hilfskraft mit einer festgelegten wöchentlichen Arbeitszeit.

Ihre Bewerbung ist erwünscht. Der Inhalt Ihrer Tätigkeit wird vorher gemeinsam vereinbart. Er orientiert sich an den laufenden Forschungsvorhaben. Sie sind aber auch aufgefordert, Ihre eigenen Ideen in Ihre Tätigkeit einzubringen. Die Vergütung richtet sich nach der Art des Praktikums und bei studentischen Hilfskräften nach dem Ausbildungsstand.

Offen und geeignet sind diese Qualifizierungsmaßnahmen insbesondere für Schwerbehinderte Studierende. Das Fraunhofer-Institutszentrum als Arbeitgeber, die Schwerbehindertenvertretung und der Betriebsrat haben sich nämlich zum Ziel gesetzt, die Beschäftigung schwerbehinderter Studierender verstärkt zu fördern.

Sie erreichen das Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven mit regelmäßig verkehrenden Bussen aus Bonn und Hennef. Die Haltestelle befindet sich direkt vor der Pforte. Für gehbehinderte Personen werden Sonderparkplätze in Eingangsnähe ihres Arbeitsplatzes angeboten. Fast alle Büroarbeitsplätze sind mit dem Rollstuhl erreichbar. Da pro Gebäude meist nur ein barrierefreier Eingang besteht, kann es allerdings vorkommen, dass ein Rollstuhlfahrer Umwege in Kauf nehmen muss. In der Kantine selbst ist ausreichend Platz vorhanden, um sich zu bewegen. Die Bibliothek hat einen barrierefreien Hintereingang. Sowohl in der Kantine als auch in der Bibliothek können Sie Beschäftigte ansprechen, die Ihnen behilflich sind.

Zwei unserer Wissenschaftler nutzen die Unterstützung einer Arbeitsassistenz bei ihrer Forschungsarbeit.

Der Landschaftsverband Rheinland berichtete in der Zeitschrift ?Behinderte Menschen im Beruf?, Heft 2, 2005 im Rahmen einer Nutzerbefragung zum Modellprojekt Arbeitsassistenz darüber. Assistive Informations- und Kommunikationstechnik, wie ?Screenreader?, Spracheingabe oder Kopfmaus werden in Forschungsprojekten eingesetzt.

Wir hoffen, Sie mit der Darstellung der Barrierefreiheit und Unterstützungsmöglichkeit ermutigt zu haben, sich bei uns für Ihre wissenschaftlich-praktische Qualifikation zu bewerben. Über das beigefügte Faltblatt hinausgehende Informationen zu den Forschungsvorhaben am Fraunhofer-Institutszentrum Schloss Birlinghoven finden Sie auf den Webseiten des Zentrums unter www.izb.fraunhofer.de.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Stefanie Mermet

Vertrauensfrau der schwerbehinderten Menschen in der FhG-Sankt Augustin

 

Bernd Czerwinske

Leiter der Abteilung Personaldienstleistungen

 

Bernd Hartkopf

Vorsitzender des Betriebsrats der FhG-Sankt Augustin